The Gap Lab / Lückenlabor was designed by Lea Walloschke for the project Crime Scene Gap / Tatort Lücke in 2017. The project is a 2 year cooperation of the City Museum Eberswalde with the Kanal Theater. The people of Eberswalde are invited to research various gaps in the city’s history or architecture and to archive and exhibit their findings in the Gap Lab / Lückenlabor.

For further information or to visit the Gap Lab visit:

http://tatortluecke.de/

''Kriminalist*innen, Reporter, Nachbarn, Bürger*innen – alle Beteiligten speisen ihre Erkenntnisse und Erfahrungen digital in den Wissensspeicher Museum ein. Texte, Bilder, Videoaufzeichnungen, das gesamte Puzzle ziehen in einen digitalen Erinnerungsspeicher, der auch nach Ablauf des Projektes die Geschichten der Leerstellen aufbewahrt und regional als auch überregional zugängig macht.

Das Lückenlabor finden Sie im Dachgeschoss des Museum Eberswalde. Dort können Sie selbst zu Lücken in der Stadtbebauung forschen. Ab 2.2.2018 empfängt sie jeden Freitag 12-17 Uhr das Forschungsteam.
Bisher sind bei uns 48 Vorschläge für Lücken eingetroffen (Lückenliste_6_3_18), bitte bringen Sie uns zu diesen Lücken weiteres Material (Fotos, Erinnerungen, Zeitungsausschnitte, usw….)! Auch nach der Lückenauswahl am 10.''

PRESS

akrueger/ 02.02.2018, 06:45 Uhr Eberswalde (MOZ ) Beim furiosen Stadtkrimispiel "Tatort Lücke" halten die Ermittler vom Eberswalder Kanaltheater, unterstützt durch die Spurensicherer des Museums, heute ihre ersten öffentlichen Sprechstunden ab. Von 12 bis 17 Uhr besteht im extra eingerichteten Lückenlabor unterm Dach der einstigen Adler-Apotheke an der Steinstraße 3 für alle an der Stadtgeschichte Interessierten die Gelegenheit, mit den Akteuren persönlich ins Gespräch zu kommen. Vor allem können Recherche-Aufträge erteilt und Verabredungen zum Mitmachen getroffen werden

Es geht darum, Leerstellen in Eberswalde aufzuspüren und mit gemeinsam ausgegrabenem Wissen zu füllen. An dieser ebenso anspruchsvollen wie unterhaltsamen Aufgabe wirken inzwischen auch eine Handvoll Schülerinnen und Schüler aus dem Alexander-von-Humboldt-Gymnasium in Eberswalde mit. Sie haben sich, begleitet von ihrer Geschichts- und Biologielehrerin Doreen Hauser, im Lückenlabor mit Museumsleiterin Birgit Klitzke sowie mit Regisseurin Heike Scharpff, Dramaturgin Katja Kettner und Schauspielerin Anna Siegenthaler vom Ensemble des Kanaltheaters getroffen, um ihren Einsatz für "Tatort Lücke" vorzubereiten. "Wir wünschen uns, dass Ihr, die Jüngsten, in Kontakt mit den Ältesten tretet", erfuhren die Gymnasiastinnen und Gymnasiasten von Katja Kettner, die auch die Projektleitung verantwortet. Die Mädchen und Jungen bekamen den Auftrag, die Seniorenheime in Eberswalde aufzusuchen und deren betagtesten Bewohnerinnen und Bewohner über Wissenswertes zur Stadtgeschichte auszufragen. Dass den Nachwuchsermittlern der Weg in die Einrichtungen geebnet wird, dass sie also nirgends mit der Tür ins Haus fallen müssen, versteht sich von selbst. Auch in Sachen Interviewtechnik werden die Schülerinnen und Schüler vorab geschult. So sollen sie in die Lage versetzt werden, den Schatz verschütteter Erinnerungen ihrer Gesprächspartner an nicht mehr stehende steinerne Zeugnisse der Eberswalder Historie zu bergen. Überdies werden die Kinder und Jugendlichen in einer Sozial-Media-Gruppe mitwirken, die alles in Erfahrung Gebrachte digital aufbereitet und damit für die Ewigkeit erhält.

"Ich finde das Projekt einfach spannend", begründete Gero Stöwe (12) aus Eberswalde, warum er dabei ist. "Auf diese Weise lerne ich den Ort, in dem meine Schule steht, besser kennen", verriet Finley Ringel (11) aus Oderberg. "Und ich liebe schlichtweg alles, was mit Geschichte zu tun hat", fügte Nils Plath (12) aus Finowfurt hinzu.

"Bis zum 2. März sammeln wir Vorschläge zu den Leerstellen, deren Vergangenheit wir erforschen und die wir theatralisch bespielen können", sagte Heike Scharpff vom Kanaltheater. Welche sechs Lücken am Ende ausgewählt würden, entscheide am 10. März das Publikum von Guten-Morgen-Eberswalde.

Bislang wurden den Ermittlern und Spurensicherern 18 Ideen übermittelt. So wollen die Einreicher mehr über die Hufnagelfabrik, den Uhrenturm und die Warmbadeanstalt erfahren.

www.tatortluecke.de

 


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